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Exkursion zu juwi

Auch in diesem Semester hat der Kontakt e.V. wieder eine spannende Exkursion für euch organisiert!!

Dieses Mal geht es zur juwi Holding AG mit Firmensitz in Wörrstadt. Diese Firma ist mit 1000 Mitarbeitern weltweit vertreten und realisiert sowohl Solarstrom-, Windenergie- und Bioenergie-Anlagen, als auch Wasserkraft- und Geothermie-Projekte. Hauptziel ist es, möglichst schnell und in vielen Regionen ein sicheres, umweltfreundliches, von Importen unabhängiges und preisstabiles Energieversorgungssystem aufzubauen.

Somit verfolgen diese Firma und unser Studiengang Umweltschutztechnik die selben Ziele und ihr dürft euch auf eine informative Führung freuen, die euch den anwendungsorientierten Umweltschutz näher bringt!

Euch erwartet folgendes interessante Programm:
13:00 – 13:20 Uhr: Besuch des Clean Energy & Mobility Centers
13:20 – 14:20 Uhr: Vortrag über juwi und zu erneuerbaren Energien
14:20 – 15:50 Uhr: Besichtigung des Wind- und Solarparks
15:50 – 16:50 Uhr: Hausführung durch die Firmenzentrale

Los geht’s am Mittwoch, den 22. Juni 2011 um 09:15 Uhr an der Buswendeschleife auf dem Campus.
Die Kosten belaufen sich auf 10 Euro, Kontakt-e.V.-Mitglieder zahlen nur 5 Euro!!! Bei unseren tollen Aktionen dieses Jahr lohnt es sich, dem Verein beizutreten!

Anmelden könnt ihr auch ab sofort über die folgende Mailadresse:
kontakt-ev@faveve.uni-stuttgart.de

Wir freuen uns auf zahlreiche Anmeldungen!

IFAT-Entsorga

Die Termine der Umwelttechnikmessen in Deutschland bekamen einen anderen Turnus als in den letzten Jahren. Dies bescherte uns am vom 13. – 17. September 2010 schon wieder eine IFAT, die größte Umwelttechnikmesse Europas. Auch 2010 reisten die Umweltschutztechnik-, Warem- und Waste-Studenten mit zwei großen Bussen an, um sich über das Neueste auf dem Gebiet der Umwelttechnik zu informieren und sich nach potentiellen Arbeitgebern umzusehen.

Exkursion zum Müllheizkraftwerk Stuttgart 20.01.2010

Am 20. Januar 2010 besichtigten wir das Müllheizkraftwerk in Stuttgart-Münster. Der erste Teil unserer Tour beinhaltete eine detaillierte Erklärung der Funktionsabläufe des Kraftwerks inklusive Verköstigung, der zweite Teil umfasste eine Führung durch die gesamte Anlage. Die Besonderheit dieses von der EnBW betriebenen Heizkraftwerkes besteht darin, dass der Schwerpunkt nicht auf der Stromerzeugung liegt, sondern auf der thermischen Müllbehandlung und Fernwärmeerzeugung. Man verfolgt hier eine bessere Brennstoffausnutzung mit dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung, wodurch gleichzeitig Strom und Fernwärme erzeugt werden können. Das Heizkraftwerk besteht aus einem Steinkohlekraftwerk, einer Abfallverbrennungsanlage mit drei Müllkesseln und einer Gasturbinenanlage. Zunächst wurden wir durch den Leitstand geführt, von dem aus alle Prozesse – insbesondere die Müllverbrennung – gesteuert und überwacht werden. Nächste Station waren die Entladehalle und der Müllbunker. Vom Kransteuerstand aus hatten wir einen guten Überblick über die Vorgänge der Müllzerkleinerung und des Mülltransports. Auch der Müllkessel war Bestandteil unserer Führung, hier findet die Abfallverbrennung statt. Die Abwärme wird genutzt, um einen Dampfkessel anzutreiben, der wiederum in den Turbinen zur Strom- und Wärmeerzeugung genutzt wird. Zum Abschluss brachte man uns noch den Vorgang der Rauchgasreinigung näher. Diese spielt insbesondere bei der Müllverbrennung eine große Rolle, da verschiedenste Müllarten entsprechend viele verschiedene Rauchgase erzeugen. Elektrofilter, Rauchgaswäsche und Katalysatoren sind Bestandteile der Reinigung, die entstandenen Reststoffe werden untertägig verwertet. Am Ende unserer Führung waren wir zwar von Einzelheiten erschlagen, hatten aber einen sehr guten Überblick über die Ausmaße und Funktionsweise eines Heizkraftwerks.