Archiv der Kategorie: Berichte

Studienpreis Umweltschutztechnik 2018 am 20. Juli verliehen

Am Freitag, den 20. Juli, wurde im Rahmen der Abschlussfeier der Fakultät Bau- und Umweltingenieurwissenschaften zum wiederholten Male der Studienpreis Umweltschutztechnik vergeben. Von Herrn Prof. Dr. Martin Kranert prämiert für ihre besonders umweltrelevanten, ausgezeichneten Arbeiten und ein darüber hinaus beispielhaftes soziales Engagement neben dem Studium wurden

in der Kategorie Bachelor: Paula Wenzel

in der Kategorie Master: Elena Ricken

Urkundenübergabe an Fr. Ricken durch Hr. Prof. Dr. Kranert, Hr. Dr. Halbartschlager und Hr. Seitfudem

Mit einer kurzen Vorstellung ihrer Arbeitsthemen zeigten die beiden Preisträgerinnen, wie zukunftsweisende Forschung im Umwelttechnik- und Kreislaufwirtschaftsbereich aussehen kann.

Vorstellung der Abschlussarbeit von Fr. Wenzel

Wir möchten uns an dieser Stelle auch herzlich bei der Firma EISENMANN Anlagenbau GmbH & Co. KG für ihre großzügige Spende zur Finanzierung des Studienpreises bedanken und freuen uns, dass Herr Dr. Johann Halbartschlager als Vertreter des Unternehmens der Preisverleihung beiwohnen konnte.

Bericht: Auf der Baustelle von Stuttgart 21

Wir waren wieder auf der Lieblingsbaustelle der Stuttgarter Innenstadtbewohner!

Donnerstag Mittag ging es los, mit einer Führung durch die Ausstellungsräume des Turmforums S21 im Turm des alten Hauptbahnhofgebäudes. Für eine Übersicht zum aktuellen Projektstand rund um die Stadt Stuttgart kann man dort unter anderem eine mehrere Quadratmeter große begehbare Karte des gesamten Bauprojektes erkunden, in unserem Fall natürlich mit professioneller Begleitung vom Forum.


Im Warmen konnte man sich das ganze erstmal theoretisch zeigen lassen…

…später am Bauabschnitt 16 konnte man dann schon einige der Kelchstützen stehen sehen, die später das Dach der Halle tragen werden.

Danach ging es, ausgestattet mit der nötigen Sicherheitsausrüstung und genügend warmer Kleidung, raus auf die Baustelle. Einer der Bauabschnitte lässt schon Gleisbett und Bahnsteige erkennen: man kann sich trotz aller Verzögerungen des Projekts schon gut vorstellen, dass hier irgendwann einmal die Züge durchfahren. Weil es bis dahin aber noch eine Weile dauern wird, sind wir uns sicher, dass das Bahnprojekt außer der nächsten Exkursion im Sommer noch einige Male ein Exkursionsziel vom Kontakt e. V. sein wird.

Das nächste Datum steht schon: Der 04. Juli , eine Anmeldung ist natürlich rechtzeitig möglich.

Da war was los!

Letzte Woche wurde es Zeit für gleich zwei Kontakt e. V. -Veranstaltungen:

Am Mittwoch bei eher mäßigem Wetter eine sehr gut besuchte Führung am Lehr- und Forschungsklärwerk (LFKW) des ISWA, bei der uns Herr Maurer einen tollen Einblick in die Technik von und Arbeit mit dem wohl deutschlandweit einzigartigen Klärwerk in Büsnau geben konnte.

Herr Maurer erklärt uns die Funktionsweise der Scheibentauchkörper

Am vergangenen Freitag fand außerdem die 19. Kontakt e. V. – Jahresfeier am ISWA in Büsnau statt!

Nach einem Sektempfang begann um kurz nach 18 Uhr der offizielle Teil des Abends mit der Begrüßung durch unseren 1. Vorsitzenden und einer kleinen Zusammenfassung der Vereinsaktivitäten des vergangenen Jahres. Im Anschluss stellten die ehemaligen Umweltschutztechnik-Studierenden Fabian, Maximiliane und Niklas ihren studentischen und beruflichen Werdegang in kleinen Vorträgen vor. Das Fazit hier: Es gibt viele Wege zum Berufsleben, vor allem wichtig für die Stellensuche nach dem Abschluss ist aber networking, networking, networking! An welchen Job man dann tatsächlich kommt, ist oft mehr Zufall als lang geplantes Ergebnis einer aufwendigen Stellensuche.

Mit der Ehrung der diesjährigen Absolventen durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert und dem lange ersehnten Nachtischbuffett wurde der offizielle Teil der Veranstaltung nach dem Abendessen schließlich abgerundet.

Wir möchten an dieser Stelle noch einmal allen Mitwirkenden, Helfern und Spendern ganz herzlich danken und freuen uns schon auf die nächste Feier 2018!

Studienpreis 2017

Am 07. Juli wurde nun schon zum zweiten Mal in Folge der Studienpreis Umweltschutztechnik von uns verliehen. Die Preisverleihung fand wieder im Rahmen der Fakultätsfeier der Fakultät 2 der Universität Stuttgart statt. Preisträgerinnen sind:

  • Miriam Koprek (B. Sc.)
  • Linda Meier (M. Sc.)
  • Iris Meyer (M.Sc.)

Beide Master-Absolventinnen erhielten nach einer kurzen Begrüßung und Einführung durch Herrn Prof. Dr.-Ing. Martin Kranert ihre Urkunden und wurden darauf unter anderem von den beiden Geschäftsführern der Klinger und Partner GmbH, Herrn Florian Müller und Herrn Andreas Maier, zu ihrer Prämierung beglückwünscht. Damit das Publikum etwas mehr über die Preisträgerinnen erfahren konnte, hielten diese im Anschluss kurze Vorträge über ihre hervorragenden Abschlussarbeiten. Die Klinger und Partner GmbH ermöglichte 2017 die Finanzierung des Studienpreises im Master, wofür wir uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bedanken wollen.

Frau Koprek konnte bei der Preisverleihung leider nicht anwesend sein, trotzdem möchten wir auch auf ihre außergewöhnliche Leistung im Studiengang Umweltschutztechnik und ihr großes ehrenamtliches Engagement hinweisen. Das Preisgeld für den Studienpreis Bachelor wurde dieses Jahr von der Wilhelm Geiger GmbH & Co KG bereitgestellt. Dafür ein großes Dankeschön!

Den Preisträgerinnen wünschen wir alles Gute für ihren weiteren beruflichen Werdegang und freuen uns schon auf die neuen Bewerber für 2018!

Exkursion zum Recyclingpark der Feess Erdbau GmbH

Am vergangenen Montagnachmittag ging es auf Exkursion zum Recyclingpark der Feess Erdbau GmbH. Insgesamt 16 Teilnehmer besichtigten den Bauhof und lernten neues über Gesteinskörnung, die Wirtschaftlichkeit von Gleisschotterrecycling und Hindernisse beim Inverkehrbringen von Recyclingbeton. Wer hätte den Zusammenhang zwischen PAK-Konzentration im Gleisbett und der Fahrweise von Zügen gekannt? Wir nicht! Fazit: Obwohl einige es nicht wahrhaben wollen, wird es in Zukunft schwieriger werden, die Bauwirtschaft mit erstklassigen Rohstoffen zu versorgen. Deswegen sollte die Bauwirtschaft mehr auf Kreislauf- statt auf Deponiedenken setzen, auch im Sinne von Klima- und Naturschutz. Eine Aufgabe nicht nur für Bauingenieure, sondern auch für Umweltschutztechniker!