Bericht: Ingolstadt-Exkursion am 24. Oktober

Letzten Mittwoch brachen wir früh am Morgen auf nach Ingolstadt, um dort unter der Führung von einem ehemaligen Umweltschutztechnik-Studenten, Herrn Dr. Faigle, einiges über die Bodensanierung von fast 100 ha eines ehemaligen Raffineriegeländes zu erfahren.

Herr Faigle klärte uns nicht nur über Gefahrstoffe bei Altlasten und deren Eigenschaften auf, sondern erläuterte uns mit viel Geduld und Freude am Erklären ungefähr alles, was das Projekt an Themata für Umweltschutztechniker zu bieten hat. Nicht nur die geduldige Beantwortung unzähliger Fragen zum Projekt und den verwendeten Techniken, sondern auch seine ehrlichen Einschätzungen, wie man seine Karriere als Umweltschutztechniker angehen sollte, werden uns allen lange als eine der wohl lohnenswertesten Exkursionen des letzten Jahres in Erinnerung bleiben. Vielen Dank an dieser Stelle also an Züblin Umwelttechnik und Herrn Dr. Faigle!

Manchmal ist es hinter’m Zaun einfach sicherer: Mineralöl im Boden braucht das schwere Gerät.

Auf dem Rückweg besichtigten wir außerdem noch ein Glasrecyclingwerk in Neuburg an der Donau. Spannend, einmal zu sehen, wie eine Sortieranlage für Altglas und die Input- und Output-Materialien in Wirklichkeit aussehen! Wir konnten uns sicherlich einige nützliche Tipps für das eigene Mülltrennverhalten abholen.

Mancher würde gerne selber auch so schnell sortieren können, wie eine vollautomatische Sortieranlage…

Vielen Dank deswegen an GR Neuburg für die kleine Führung! Fast zwei Tonnen erleuchtete Umweltschutztechnik-Studentinnen und -Studenten verließen also Bayern wieder in Richtung Stuttgart und freuen sich schon auf die nächsten Exkursionen.

Wer hat eine Idee, wohin es dann gehen soll?

Auf der Waage der GR Neuburg: 1980 Kilogramm geballte Umweltschutztechnik.

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